Pestofest 2026

Am Donnerstag, den 26. März 2026, war es wieder so weit: In der Abteilung Farbe der Heinrich-Hübsch-Schule wurde gerührt, geschraubt, geschwitzt, gekocht – und natürlich gerockt. Unser traditionelles Pestofest ging in die nächste Runde und hat erneut bewiesen, dass Handwerk, Musik und Gemeinschaft zusammen einfach unschlagbar sind.

Schon Tage vor dem eigentlichen Fest herrschte geschäftiges Treiben. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Fachschulen wurden gleich drei verschiedene Pesto-Varianten vorbereitet – mit viel Liebe zum Detail, viel frischem Grün und noch mehr guter Laune. Währenddessen liefen in der Schulküche die Vorbereitungen für das kulinarische Herzstück des Tages: handgemachte Nudeln. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen standen buchstäblich den ganzen Tag am Herd, kneteten, rollten, schnitten und produzierten eine beeindruckende Menge frischer Pasta. Ohne dieses engagierte Team wäre das Pestofest schlicht nicht möglich – und genau das macht den besonderen Charakter dieser Veranstaltung aus.

Doch nicht nur in der Küche wurde kreativ gearbeitet. Eine Klasse stellte gemeinsam einen Powerriegel her – mit Nüssen aus dem eigenen Schulhof und Honig der Schulbienen. Eine kleine, aber feine Idee mit großer Wirkung: Diese selbstgemachten Energielieferanten wurden später als Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner des Sportwettbewerbs überreicht. Nachhaltig, kreativ und typisch Heinrich-Hübsch.

Im Mittelpunkt des sportlichen Teils stand in diesem Jahr ein ganz besonderes Projekt: ein neues Calisthenics-Trainingsgerät, das von den Holztechnikern der Klasse L38HT selbst entwickelt und gebaut wurde. Hier zeigte sich eindrucksvoll, was passiert, wenn technisches Können auf sportliche Begeisterung trifft. Beim Wettbewerb wurde nicht nur Kraft demonstriert, sondern vor allem Körperkontrolle, Ausdauer und Mut. Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler waren beeindruckend – und der Respekt des Publikums entsprechend groß.

Natürlich wäre ein Pestofest ohne Musik nur halb so lebendig. Auch in diesem Jahr sorgten wieder mehrere Schülerbands dafür, dass die Wände der Abteilung Farbe ordentlich in Schwingung gerieten. Mit Energie, Leidenschaft und jeder Menge Spielfreude wurde gerockt, bis selbst die Farbe an den Wänden gefühlt mitgewippt hat. Mit dabei waren in diesem Jahr:  Fra Terra, Die Kellerband und Sunfrise. Und als wäre das nicht genug, brachte am Ende natürlich auch die Schulband – die Henry Pretty Band – den Raum endgültig zum Glühen. Spätestens da war klar: Das ist kein gewöhnliches Schulfest, das ist ein echtes Gemeinschaftserlebnis.

Ein besonderer Dank geht an Daniel Klinger, der das gesamte Fest wieder einmal perfekt organisiert hat. Mit viel Engagement, Überblick und Herzblut hat er erneut gezeigt, wie man aus einer guten Idee ein großartiges Fest macht.

Das diesjährige Pestofest war damit weit mehr als nur eine Schulveranstaltung. Es war ein Tag voller Teamgeist, handwerklicher Kreativität, kulinarischer Leidenschaft und musikalischer Power – ein Tag, an dem Schule nicht nur Lernort, sondern Lebensraum war. Und wenn am Ende Nudeln, Pesto, Powerriegel, Gitarrenriffs und lachende Gesichter zusammenkommen, dann weiß man: Dieses Fest hat wieder einmal genau das erreicht, was es soll.